Neopor ist nicht gleich EPS. Der Graphitanteil macht das Schneiden anspruchsvoller - und erfordert andere Maschinen.
Neopor ist ein von BASF entwickeltes expandiertes Polystyrol mit Graphitpartikeln. Die Graphitpartikel reflektieren Wärmestrahlung und verbessern die Dämmwirkung erheblich - Neopor dämmt bei gleicher Stärke deutlich besser als normales EPS. Beim Heißdrahtschneiden stellen diese Graphitpartikel jedoch eine besondere Herausforderung dar.
Beim Schneiden von Neopor lagern sich die Graphitpartikel um den heißen Draht und kühlen ihn ab. Die Schmelzkraft des Drahts sinkt - er bleibt hängen oder reißt. Bei langen Schnittzeiten auf einem einzelnen Draht ist dieses Problem besonders ausgeprägt. Je länger der Draht schneidet ohne Unterbrechung, desto mehr Graphit lagert sich ab.
Für Neopor-Verarbeitung empfehlen wir immer Mehrdrahtmaschinen. Die CUT4000S und CUT5000S haben kürzere Schnittzeiten je Draht - die Graphitablagerung pro Draht ist geringer. Der Schneidprozess ist stabiler, Drahtbrüche seltener und die Produktionsqualität höher. Auch die Schnittgeschwindigkeit muss bei Neopor geringer eingestellt werden als bei normalem EPS.
Die wichtigsten Fragen und Antworten zu diesem Thema.
Neopor enthält Graphitpartikel die sich beim Schneiden am Draht ablagern und ihn abkühlen. Die Schmelzkraft sinkt - der Draht bleibt hängen oder reißt. Mehrdrahtmaschinen mit kürzeren Schnittzeiten je Draht lösen dieses Problem.
Für Neopor empfehlen wir die CUT4000S oder CUT5000S - Mehrdrahtmaschinen mit kürzeren Schnittzeiten je Draht reduzieren die Graphitablagerung und machen den Prozess stabiler.
Wir beraten zur richtigen Maschine und Einstellung für Neopor-Verarbeitung.
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