Aus großen Schaumstoff- und Modellbaublöcken dreidimensionale Bauteile und Freiformen fräsen – dank Schwenkfräskopf ohne Umspannen.
Sie fertigen große, dreidimensionale Teile aus Schaum- oder Modellbau-Blöcken und müssen nicht nur die Oberseite, sondern auch die Seiten und Flanken bearbeiten? Genau dafür ist die GK-Serie gebaut – als Portalfräse, nicht als Plattenmaschine.
Ihre Besonderheit ist der 180°-Schwenkfräskopf – die 4. Achse. Damit fräsen Sie Freiformflächen besser und bearbeiten Seiten, Flanken und Hinterschnitte ohne Umspannen – in einem Aufbau. Gerade dass das Umspannen entfällt, spart Zeit und erhält die Genauigkeit.
Mit ihr fräsen Sie Blöcke aus EPS/Styropor und PU-Schaum, Schaumstoff und Modellbau-Blöcke – von der 3D-Freiform über Urmodelle und Formen bis zum großen Bauteil. Auch PU-beschichtete Schaumteile werden plan und maßhaltig endbearbeitet.
Die GK-Serie ist auf das große Format ausgelegt: Standard sind 6 × 3 m Arbeitsfläche bei 1.000 mm Arbeitshöhe (Z) für große Blöcke. Aber auch andere Abmessungen sind individuell möglich.
Damit ist die GK unsere große 4-Achs-Portalfräse für Schaum-, Formen- und Modellbau.
Die GK-Serie fräst aus großen Schaum- und Modellbau-Blöcken dreidimensionale Teile – und bearbeitet dank Schwenkfräskopf auch Freiformen und Seiten besser.
Aus EPS/Styropor entstehen große Baukörper und Bauteile – zum Beispiel Styroporhäuser und -elemente. Nach der PU-Beschichtung werden sie auf der Anlage plan und maßhaltig endgefräst.
Möbel, Sitzelemente und organische Formkörper aus Schaumstoff dreidimensional fräsen – inklusive der Seiten, Rundungen und weichen Übergänge.
Passgenaue Schaumverpackungen, Transportschutz und Formeinlagen fräsen – Konturen und Aussparungen exakt nach Bauteil.
Große, leichte Bauteile für Transport, Handling und Leichtbau aus Schaum fräsen – groß im Volumen, leicht im Gewicht und exakt in Form gebracht.
Urmodelle, Negativformen und große 3D-Modelle aus Schaum- und Modellbau-Blöcken fräsen. Freiformen, Seiten und Hinterschnitte werden mit dem Schwenkfräskopf in einem Aufbau mitbearbeitet.
Aus Schaum-Blöcken entstehen Schalungen und Schalungselemente für den Betonbau – zum Beispiel für Sichtbeton, Fassaden, Gesimse und Sonderbauteile. Freiformen und Konturen werden dreidimensional aus dem Block gefräst.
Die GK-Serie ist eine Portalfräse für Blöcke aus EPS/Styropor und PU-/PUR-Schaum, für Schaumstoff-Blöcke (Möbel-/Weichschaum) sowie für Sonderblöcke aus dem Modellbau (z. B. Ureol).
Daneben lassen sich auch EPP-Platten bearbeiten. Metalle wie Aluminium, Stahl und Edelstahl gehören nicht zum Einsatzbereich.
Zu den EPS-Werkstoffen gehört vor allem expandiertes Polystyrol (Styropor) in Blockform.
Daraus entstehen zum Beispiel Styropor-Baukörper, Styroporhäuser, Modelle und große Formteile – häufig als Grundkörper für eine anschließende Beschichtung.
Auch PU-beschichtete Styroporteile werden auf der Anlage plan und maßhaltig endgefräst.
Zu den PU-Werkstoffen gehören Polyurethan-Hartschäume (PU/PUR) in Blockform.
PU-Hartschaum ist ein zentrales Material der GK-Serie: Daraus entstehen Urmodelle, Formen und maßhaltige 3D-Modelle mit feinen Konturen.
Verarbeitet werden Möbelschaumstoff, Weichschaum und ähnliche Schaumstoffe.
Daraus entstehen zum Beispiel Schaumstoffmöbel, Polster- und Formteile sowie Verpackungen und Formeinlagen.
Neben den Schaum-Blöcken verarbeitet die GK-Serie Modellbau-Blöcke wie Ureol- bzw. Modellbauwerkstoffe (z. B. RenShape/Necuron).
Diese dichteren Blöcke eignen sich für präzise Urmodelle, Formen und Lehren mit feinen, maßhaltigen Konturen.
Die GK-Serie arbeitet als 4-Achs-CNC-Portalfräse: 3-Achs-Bearbeitung von Oberseite und gesamtem Block, ergänzt um den Schwenkfräskopf für Freiformen und Seiten.
Bei der 3-Achs-Bearbeitung bewegen sich X-, Y- und Z-Achse gleichzeitig. Damit werden Freiformflächen, räumliche Konturen und dreidimensionale Formen aus dem Block gefräst.
So entstehen zum Beispiel Urmodelle, Formen, Möbelkörper und große 3D-Bauteile.
Für die 3-Achs-Bearbeitung wird eine 3D-CAM-Software verwendet, die die Werkzeugwege für die räumliche Geometrie berechnet.
Die Besonderheit der GK-Serie ist der 180°-Schwenkfräskopf. Er wird aus der senkrechten Stellung in die gewünschte Winkellage geschwenkt.
Vor allem lassen sich damit Freiformflächen insgesamt besser fräsen: Durch das Anstellen des Werkzeugs entstehen sauberere Oberflächen, steile Flanken werden erreicht und kürzere, stabilere Fräser können eingesetzt werden.
Zusätzlich werden Seiten, Flanken und Hinterschnitte bearbeitet, die eine reine 3-Achs-Fräse nicht erreicht.
Oberseiten-, Freiform- und Seitenbearbeitung lassen sich in einem Aufbau kombinieren – ohne Umspannen und ohne zweite Maschine. Dass das Umspannen entfällt, spart Zeit und erhält die Genauigkeit, weil der Block in einer Aufspannung bleibt.
Die GK-Serie stellt eine stabile, plane Tischfläche bereit; die eigentliche Aufspannung für den Block baut der Kunde darauf passend zu seinen Werkstücken auf.
Der Maschinentisch besteht aus stabilen Stahlprofilen. Darauf sind Aluminium-Nutprofile verschraubt.
Die Nutprofile bilden eine stabile, durchgehende Auflage mit Nuten, an denen sich Vorrichtungen, Anschläge und Spannmittel befestigen lassen.
Auf den Nutprofilen baut der Kunde seine eigene Aufspannung auf – zum Beispiel Anschläge, eine Vorrichtung oder eine Aufnahme, auf der der Block fixiert wird.
Große und schwere Blöcke werden dabei je nach Anwendung verschraubt, geklemmt, mit Anschlägen fixiert oder verklebt.
Die GK-Serie wird in der Standard-Baugröße 6 × 3 m gefertigt – mit einer Arbeitsfläche von 6.000 × 3.000 mm und einer Arbeitshöhe (Z) von 1.000 mm für große Blöcke.
Brauchen Sie ein größeres Arbeitsfeld oder ein Sondermaß, fertigen wir Ihre GK in anderen Abmessungen. Sprechen Sie uns mit Ihren Blockgrößen an.
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| Modell | GK6030 |
|---|---|
| Arbeitsfläche L × B | 6.000 × 3.000 mm |
| Arbeitshöhe (Z) | 1.000 mm |
Die tatsächliche Bearbeitungsgeschwindigkeit hängt von Material, Werkzeug und Kontur ab. Durch die große Baugröße der GK-Serie liegt der Bearbeitungsvorschub spürbar niedriger als bei kleinen Maschinen – typisch bei ca. 2–4 m/min.
In der Praxis reichen Verfahrgeschwindigkeiten (Eilgang) bis etwa 20 m/min für zügige Leerwege und Umpositionierungen – die Antriebe schaffen aber problemlos bis zu 40 m/min, es ist also Reserve nach oben vorhanden.
Beim Fräsen wird der mögliche Vorschub vor allem durch Material, Fräser, Frästiefe und Werkzeuglänge bestimmt. Weiche Schaumstoffe lassen sich schnell abtragen, dichtere Modellbau-Blöcke und feine Endkonturen werden mit angepasstem Vorschub gefräst.
Durch die große, bewegte Masse des Portals wird im Eingriff mit moderatem Bearbeitungsvorschub (ca. 2–4 m/min) gefahren; für Leer- und Positionierbewegungen reichen in der Praxis etwa 20 m/min, möglich sind bis zu 40 m/min.
Für Schaumstoff und Fräser startet man mit Richtwerten für Drehzahl, Vorschub und Zustellung und fährt sie am realen Block fein nach.
Die passenden Fräser erhalten Sie je nach Anwendung von uns.
Je nach Material und Aufgabe liefern wir die passenden Fräser: lange Raspelfräser für Styropor, Spezialfräser für Schaumstoffe und Sonderfräser nach Anforderung.
Sinnvoll lässt sich Schaum zudem mit Hohlfräsern und integrierter Absaugung bearbeiten – eine hochwertige, kostenintensive Lösung, die wir optional mit Ihnen besprechen.
Die Bedienung der Maschine ist einfach. Der eigentliche Aufwand liegt eher im Erstellen der Zeichnungen und der CAM-Programmierung der 4 Achsen.
Ausgangspunkt ist die CAD-Zeichnung des Auftrags. Aus dieser Zeichnung wird in der CAM-Software das Maschinenprogramm erstellt. Dort werden Fräser, Bearbeitungstiefen, Schwenkstellungen und die einzelnen Bearbeitungsschritte festgelegt.
Das fertige Maschinenprogramm wird am Steuer-PC der GK-Serie geladen, der Block aufgespannt und die Bearbeitung gestartet. Werkzeugwechsel und Schwenkbewegungen erfolgen innerhalb des vorbereiteten Auftrags automatisch.
Nach unserer Erfahrung können Kunden bereits nach einem Tag Schulung selbstständig mit der GK-Serie arbeiten, wenn die CAD-Zeichnungen vorhanden sind oder bekannt ist, wie diese erstellt werden.
Der Weg zum fertigen Teil führt über drei Programme: CAD → CAM → Maschinensoftware.
Für die dreidimensionale Freiform- und Seitenbearbeitung der GK-Serie wird eine 3D-CAM-Software verwendet.
Zeichnungen werden in einem CAD-Programm erstellt. Für die dreidimensionalen Werkstücke der GK-Serie wird eine 3D-CAD-Software wie SolidWorks oder Autodesk Fusion verwendet.
Dreidimensionale Modelle werden üblicherweise als STP-Datei exportiert; STL-Dateien werden vor allem bei Freiformflächen und triangulierten 3D-Modellen verwendet.
Das Maschinenprogramm wird mit einer 3D-CAM-Software wie SolidCAM oder Autodesk Fusion erstellt. Dazu wird die CAD-Zeichnung in die CAM-Software geladen.
Dort werden Werkzeuge, Bearbeitungsstrategien, Zustellungen und – für Freiformen und Seitenbearbeitung – die Schwenkstellungen des Schwenkfräskopfs festgelegt.
Aus den berechneten Werkzeugwegen erzeugt ein passender Postprozessor das Maschinenprogramm für die GK-Serie. Der Postprozessor wird vom Anbieter der CAM-Software bereitgestellt und eingerichtet – nicht von cnc-multitool.
Das in der CAM erzeugte Programm wird am Steuer-PC in die Maschinensoftware der GK-Serie geladen.
Von dort wird der Bearbeitungsauftrag gestartet. Werkzeugwechsel und Schwenkbewegungen werden entsprechend dem vorbereiteten Maschinenprogramm ausgeführt.
Brauchen Sie Hilfe, erreichen Sie unser Technik-Team direkt per Telefon oder E-Mail. Fragen zu Maschinensoftware, Steuerung und Ablauf lassen sich so meist sofort klären.
Bei Softwarethemen schaltet sich unser Techniker per TeamViewer auf den Steuer-PC der GK-Serie und prüft Einstellungen und Programmablauf direkt mit.
Bei technischen Störungen gehen wir gemeinsam mit Ihnen auf Fehlersuche – an Steuerung, Sensorik, Elektrik und Mechanik.
Ersatz- und Verschleißteile beziehen Sie direkt über uns und erhalten sie kurzfristig.
Lässt sich ein Fehler nicht aus der Ferne lösen, kommt ein Servicetechniker zu Ihnen vor Ort.
Die GK-Serie ist als große, stabile CNC-Produktionsmaschine aufgebaut. Maschinenrahmen, Antriebstechnik und Führungssysteme sind für präzise und wiederholbare Bearbeitungen im Großformat ausgelegt.
Portal und Maschinenrahmen bestehen aus einer stabilen, geschweißten Stahlkonstruktion. Nach dem Schweißen wird sie wärmebehandelt, um Spannungen im Material zu reduzieren.
Die Auflageflächen für Führungen und Antriebe werden maschinell bearbeitet. Dadurch entsteht eine verwindungssteife Basis, die auch im Großformat präzise Bewegungen ermöglicht.
Jede CNC-Achse wird von einem Servomotor angetrieben. Als Servoregler kommen hochwertige Yaskawa-Antriebe zum Einsatz. Sie ermöglichen schnelle Verfahrbewegungen und eine präzise Positionierung der Achsen.
Position und Bewegung werden permanent innerhalb des Servosystems geregelt. Dadurch sind sowohl präzise Positionierbewegungen als auch reproduzierbare Fahrbewegungen über das große Arbeitsfeld möglich.
Alle Achsen der GK-Serie laufen auf großformattauglichen Linearführungen, die auf den gefrästen Auflageflächen des Stahlrahmens sitzen.
So bleibt das Portal auch über die 6 m Verfahrweg spielfrei und wiederholgenau in der Spur.
Die Linearführungen werden über die automatische Zentralschmierung dauerhaft mit Schmierstoff versorgt.
Die X- und Y-Achsen werden über schrägverzahnte Zahnstangen und Ritzel angetrieben. Dieses Antriebssystem ermöglicht lange Verfahrwege, hohe Fahrgeschwindigkeiten und präzise Positionierbewegungen – ideal fürs Großformat.
Die Z-Achse fährt über eine Kugelumlaufspindel – entscheidend für die maßhaltige Höhenzustellung über die 1.300 mm Verfahrweg.
In Kombination mit den Servoantrieben sind dadurch präzise Bewegungen über alle Achsen möglich.
Das Kernmerkmal der GK-Serie ist der 180°-Schwenkfräskopf. Über diese 4. CNC-Achse wird die Frässpindel aus der senkrechten Stellung in die gewünschte Winkellage gebracht.
Dadurch lassen sich Freiformflächen besser fräsen und zusätzlich Seiten, Flanken und Hinterschnitte großer Blöcke bearbeiten – in einem Aufbau, ohne Umspannen.
Die Schwenkbewegung wird aus dem Maschinenprogramm angesteuert und innerhalb des Bearbeitungsablaufs automatisch ausgeführt.
Im zentralen Schaltschrank sitzen Maschinensteuerung, die Yaskawa-Servoregler und die Leistungselektronik der GK-Serie.
Auf dem Steuer-PC läuft die Maschinensoftware: Sie liest das vorbereitete Programm ein und gibt die Fahr-, Spindel- und Schwenkbefehle an die Steuerung weiter.
Die Maschinensteuerung steuert damit Achsen, Frässpindel, Schwenkachse, Werkzeugwechsler und weitere Maschinenfunktionen.
Die GK-Serie verfügt über eine luftgekühlte 9-kW-Frässpindel mit einer maximalen Drehzahl von 24.000 U/min.
Die Werkzeugaufnahme erfolgt über ISO30-Werkzeughalter mit ER32-Spannzangen. Die Spindel verfügt über eine pneumatische Werkzeugspannung für den automatischen Werkzeugwechsel.
Die Drehzahl steuert die Maschinensoftware und passt sie je Arbeitsschritt an Schaumstoff, Fräser und Zustellung an.
Die GK-Serie verfügt über einen automatischen Werkzeugwechsler. Dadurch können unterschiedliche Fräser innerhalb eines Maschinenprogramms automatisch gewechselt werden.
Den jeweils benötigten Fräser holt sich die Spindel selbst aus dem Magazin und legt ihn danach wieder ab – ein laufender Blockauftrag muss dafür nicht gestoppt werden.
Vor dem Auftrag wird das Magazin mit den passenden Fräsern – etwa langen Raspelfräsern – bestückt und über den Werkzeugtaster automatisch eingemessen.
Die ermittelte Länge jedes Fräsers landet in der Werkzeugdatenbank und steht für alle Folgeaufträge bereit.
Damit stehen die eingemessenen Werkzeuge für den aktuellen Auftrag und für Folgeaufträge zur Verfügung.
Die GK-Serie überwacht die Druckluftversorgung über einen Drucksensor. Fällt der Luftdruck unter den erforderlichen Wert, wird dies von der Maschinensteuerung erkannt.
Reicht der Druck nicht, stoppt die Maschine automatisch – so arbeiten pneumatische Funktionen wie Werkzeugspannung oder Schwenken nie mit zu wenig Druck weiter.
Die GK-Serie verfügt über eine automatische Zentralschmierung. Die relevanten Schmierstellen der Maschine werden automatisch mit Schmierstoff versorgt.
Die Schmierintervalle legen Sie selbst fest; der Schmiercomputer hält sie dauerhaft vor.
Manuelles Nachschmieren entfällt damit weitgehend, und die langen Führungsbahnen des Großformats bleiben im Betrieb zuverlässig versorgt.
Die Führungen und Antriebe sind auf allen Achsen durch Faltenbälge und Abdeckungen geschützt. Sie verhindern, dass Späne, Staub und Schmutz an Führungsbahnen, Zahnstangen und Spindel gelangen.
Das schützt die Antriebs- und Führungskomponenten im Dauerbetrieb und trägt zu gleichbleibender Genauigkeit und einer langen Lebensdauer der Maschine bei.
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| Modell | GK6030 |
|---|---|
| Aufspannfläche L × B | 6.000 × 3.000 mm |
| Arbeitshöhe (Z) | 1.000 mm |
| Verfahrweg (Z) | 1.300 mm |
| 4. Achse | Schwenkfräskopf, 180° |
| Frässpindel | 9 kW / 24.000 U/min |
| Werkzeugwechsler | 10-fach automatisch |
| Druckluftanschluss | 8 bar |
| Stromanschluss | 400 VAC / 3 Phasen, 50–60 Hz |
| Stellfläche L × B | 8.000 × 5.000 mm |
| Maschinenhöhe (Betrieb) | 3.500 mm |
| Maschinengewicht ca. | 3.500 kg |
| Technisches Datenblatt | |
| Preis zzgl. MwSt. | 78.500,00 € |
Die GK-Serie wird als betriebsbereit vorbereitete 4-Achs-CNC-Portalfräse geliefert. Maschine, Steuerung und die grundlegende Maschinenausstattung sind bereits enthalten.
Die GK-Serie kann passend zu Material, Bearbeitungsaufgabe und Produktionsumgebung mit zusätzlicher Ausstattung und Werkzeugen ergänzt werden.
Für die Absicherung der großen Maschine kann ein Schutzzaun mit Sicherheitstür eingesetzt werden.
Er sperrt den Zugang zum großen Arbeitsraum der GK-Serie ab und ist in die Maschinensteuerung eingebunden.
Soll der Arbeitsraum offen zugänglich bleiben, lässt er sich stattdessen mit einer Sicherheits-Lichtschranke absichern.
Unterbricht etwas das Schutzfeld im Betrieb, stoppt die Sicherheitssteuerung die Maschine sofort.
Welche Fräser sinnvoll sind, hängt von Schaumstoff, Kontur und Blockhöhe ab.
Je nach Anwendung kommen Fräser mit unterschiedlichen Durchmessern, Längen und Schneidengeometrien zum Einsatz – für Schaumstoffe häufig große, einschneidige Fräser.
Zusätzliche ISO30-Halter mit ER32-Aufnahme gibt es in verschiedenen Längen – praktisch, um mehrere Fräser dauerhaft eingemessen vorzuhalten.
Zusätzliche Werkzeughalter können mit weiteren Fräsern bestückt, eingemessen und in der Werkzeugdatenbank hinterlegt werden.
Mit dem Funk-Handrad – einem kabellosen Handbediengerät – steuern Sie die Achsen direkt am Block, ohne zum Steuer-PC zurückzulaufen.
Über das Handrad verfahren Sie die Achsen von Hand, setzen den Werkstück-Nullpunkt und referenzieren bequem – besonders praktisch an der großen GK-Serie.
Die GK-Serie wird durch einen Techniker von cnc-multitool installiert und in Betrieb genommen. Eine Inbetriebnahme ausschließlich durch den Kunden ist nicht vorgesehen.
Vor Ort wird die Maschine aufgestellt, ausgerichtet, angeschlossen und technisch geprüft. Bitte beachten Sie die Maschinenhöhe im Betrieb von rund 3.500 mm. Anschließend werden Maschinensteuerung, Achsen, Frässpindel, Schwenkachse, Werkzeugwechsler und Sicherheitseinrichtungen kontrolliert und getestet.
In Ilmenau bieten wir ein Maschinentraining für die GK-Serie an.
Dabei vermitteln wir die Bedienung der Maschine, die Maschinensoftware, Werkzeugwechsel, Werkzeugeinmessung und den Ablauf bis zur fertigen Bearbeitung. Die Schulung zur CAD-/CAM-Software erhalten Sie über den jeweiligen Softwareanbieter.
In Ilmenau stimmen wir mit Ihnen außerdem konkrete Bearbeitungsaufgaben direkt an der GK-Serie ab.
Dabei können Materialien, Fräser, Bearbeitungsstrategien, Schwenkbearbeitung und Parameter gemeinsam an der GK-Serie getestet und abgestimmt werden.
Ja – ein Techniker von cnc-multitool stellt die GK-Serie auf und nimmt sie in Betrieb. Eine reine Selbst-Inbetriebnahme durch den Kunden ist nicht vorgesehen.
Die GK-Serie ist eine große 4-Achs-Portalfräse mit 180°-Schwenkfräskopf. Damit lassen sich Freiformflächen besser fräsen und zusätzlich die Seiten, Flanken und Hinterschnitte großer Blöcke ohne Umspannen bearbeiten.
Der Schwenkfräskopf schwenkt die Frässpindel um bis zu 180°. Dadurch werden Freiformflächen insgesamt besser gefräst (sauberere Oberflächen, steile Flanken, kürzere Werkzeuge) und zusätzlich Seiten und Hinterschnitte ohne Umspannen erreicht, die eine reine 3-Achs-Fräse nicht bearbeiten kann.
Ja. Die GK-Serie ist eine reine 4-Achs-CNC-Fräse ohne oszillierendes Messer. Kombiniertes Fräsen und Schneiden bietet die W2-Serie.
Die GK-Serie ist eine Portalfräse für Blöcke, keine Plattenmaschine. Sie fräst dreidimensionale Teile aus Schaum- und Modellbau-Blöcken.
Blöcke aus EPS/Styropor und PU-/PUR-Schaum, Schaumstoff-Blöcke (Möbel-/Weichschaum) und Modellbau-Blöcke (z. B. Ureol); auch PU-beschichtete Styroporteile.
Ja. EPS/Styropor in Blockform ist ein Hauptmaterial der GK-Serie – zum Beispiel für Styropor-Baukörper, Modelle und große Formteile.
Ja. PU-/PUR-Hartschaum in Blockform wird für maßhaltige Urmodelle, Formen und 3D-Modelle gefräst.
Nein. Die GK-Serie ist eine Portalfräse für Schaum- und Modellbau-Blöcke. Metalle wie Aluminium, Stahl und Edelstahl werden nicht bearbeitet.
Ja. PU-beschichtete Schaum-Bauteile – etwa Styroporteile mit PU-Beschichtung – werden auf der Anlage plan und maßhaltig endgefräst.
Zum Beispiel Styropor-Baukörper (auch mit PU-Beschichtung), Schaumstoffmöbel, Verpackungen und Formeinlagen, Transport- und Leichtbauteile sowie Urmodelle und Formen.
Für das dreidimensionale Fräsen großer Schaum- und Modellbau-Blöcke – überall dort, wo Freiformen sauber und Teile auch an den Seiten bearbeitet werden müssen.
Die Standard-Baugröße beträgt 6 × 3 m (Arbeitsfläche 6.000 × 3.000 mm) bei einer Arbeitshöhe (Z) von 1.000 mm. Größere und andere Abmessungen sind auf Anfrage möglich.
Die Maschinenhöhe im Betrieb beträgt rund 3.500 mm. Das sollte bei der Raumhöhe am Aufstellort berücksichtigt werden.
Ja. Größere Arbeitsfelder und Sondermaße fertigen wir auf Anfrage. Sprechen Sie uns mit Ihren Blockgrößen an.
Der Maschinentisch besteht aus Stahlprofilen mit verschraubten Aluminium-Nutprofilen. Auf diesen Nutprofilen baut der Kunde seine eigene Aufspannung auf – zum Beispiel Anschläge, eine Vorrichtung oder eine Aufnahme; große Blöcke werden verschraubt, geklemmt, angeschlagen oder verklebt.
Durch die große Baugröße liegt der Bearbeitungsvorschub bei ca. 2–4 m/min; die Verfahrgeschwindigkeit liegt in der Praxis bei etwa 20 m/min und ist bis zu 40 m/min möglich. Der tatsächliche Vorschub hängt von Material, Werkzeug und Kontur ab.
Die GK-Serie verfügt über eine luftgekühlte 9-kW-Frässpindel mit bis zu 24.000 U/min und ISO30/ER32-Aufnahme.
Die Spindel nimmt ISO30-Halter mit ER32-Spannzangen auf.
Ja. Die GK-Serie verfügt über einen automatischen Werkzeugwechsler; Fräser werden innerhalb des Maschinenprogramms automatisch gewechselt.
Alle Achsen werden von Servomotoren mit Yaskawa-Servoreglern angetrieben: X und Y über schrägverzahnte Zahnstangen, Z über eine Kugelumlaufspindel.
Ja. Die Führungen und Antriebe sind auf allen Achsen durch Faltenbälge und Abdeckungen geschützt – das hält Späne und Staub von Führungsbahnen, Zahnstangen und Spindel fern.
Portal und Rahmen bestehen aus einer geschweißten, stabilen Stahlkonstruktion mit maschinell bearbeiteten Auflageflächen – ausgelegt für präzise Bewegungen im Großformat.
Die Bedienung der Maschine ist einfach. Der eigentliche Aufwand liegt eher im Erstellen der Zeichnungen und der CAM-Programmierung der 4 Achsen.
Für die 3D-Bearbeitung, Freiformen und die Seitenbearbeitung wird eine 3D-CAD- und 3D-CAM-Software wie SolidWorks, SolidCAM oder Autodesk Fusion verwendet.
Dreidimensionale Modelle werden meist als STP und Freiformflächen häufig als STL exportiert.
Der Postprozessor erzeugt aus den in der CAM-Software berechneten Werkzeugwegen das Maschinenprogramm für die GK-Serie – einschließlich der Schwenkbewegungen.
Für die GK-Serie sind unter anderem Schutzzaun mit Sicherheitstür und Sicherheits-Lichtschranke erhältlich.
Ja, optional per Funk-Handrad: Damit verfahren Sie die Achsen, setzen den Nullpunkt am Block und referenzieren – alles direkt an der Maschine.
Ja. In Ilmenau bieten wir ein Maschinentraining an (Bedienung, Maschinensoftware, Werkzeuge, Ablauf). Die Schulung zur CAD-/CAM-Software erhalten Sie über den jeweiligen Softwareanbieter.
Die GK ist die große 4-Achs-Portalfräse für Blöcke mit Schwenkfräskopf (Freiform- und Seitenbearbeitung). Die AC ist eine reine 3-Achs-Großformatfräse, die W2 kombiniert Fräsen und Schneiden im kleineren Format.
Unser Technik-Team hilft per Telefon, E-Mail und bei Softwarethemen per TeamViewer – von der Maschinensoftware bis zu Elektrik und Mechanik.
Ja – Ersatz- und Verschleißteile liefern wir direkt und kurzfristig.
Erleben Sie die GK-Serie bei einer Vorführung in Ilmenau und sehen Sie die 3D- und Seitenbearbeitung großer Blöcke mit dem Schwenkfräskopf im praktischen Einsatz.
Besprechen Sie mit uns Ihre Bauteile, Blockgrößen und Produktionsaufgaben. Gemeinsam klären wir, welche Baugröße, Werkzeuge und Ausstattung für Ihre Produktion erforderlich sind – auch Sonderabmessungen.
Dabei stimmen wir auch die passende Sicherheitstechnik und Fräserausstattung für Ihren Einsatz ab.
Vorführung anfragenErgänzen Sie Ihre GK-Serie mit passender Software, Werkzeugen und weiteren Maschinen für Ihre Produktion.