Für alle, die ihre Werkstücke fräsen und schneiden müssen – auf einer Maschine, ohne Umspannen und ohne Unterbrechung des Bearbeitungsablaufs.
Fräsen und Schneiden am selben Werkstück – ohne Maschinenwechsel und erneutes Aufspannen. Genau dafür wurde die W2-Serie mit ihrem zusätzlichen oszillierenden Messer entwickelt.
Das Werkstück bleibt während der gesamten Bearbeitung auf dem Maschinentisch. Der Wechsel zwischen den Fräsern sowie zwischen Frässpindel und Messer erfolgt automatisch. So können Sie Fräs- und Schneidarbeiten innerhalb eines Bearbeitungsauftrags kombinieren und Aufträge mit bis zu 10 unterschiedlichen Fräsern und einem oszillierenden Messer vollautomatisch ausführen. Das spart Arbeitszeit, reduziert Fehlerquellen und vereinfacht Ihren Fertigungsablauf.
Die W2-Serie ist eine stabile, vollwertige CNC-Fräsmaschine und wird vollständig ausgestattet geliefert. Sie müssen sich Ihre Maschine nicht erst aus zahlreichen Ausstattungsvarianten zusammenstellen. Von der Maschine über die Software bis zur Absaugung ist alles aufeinander abgestimmt. Sie wählen lediglich die passende Arbeitsgröße und erhalten eine komplette Lösung für Ihre Fertigung.
Als Systemanbieter liefern wir Ihnen auch die passenden Fräser, Messer und Werkzeuge für Ihre Anwendungen – alles aus einer Hand.
Mit der W2-Serie fertigen Sie Verpackungseinlagen, Akustikelemente, Displays sowie Polster- und Schaumstoffformteile aus unterschiedlichen Plattenmaterialien.
Verpackungseinlagen, Werkzeugeinlagen, Koffereinlagen und Formeinlagen aus Plattenmaterial fertigen. Taschen und Vertiefungen werden gefräst, Außenkonturen anschließend mit dem oszillierenden Messer geschnitten.
Wandabsorber, Deckensegel, Akustikbaffeln, Akustikbilder und individuell geformte Akustikelemente aus Plattenmaterial herstellen. Konturen werden geschnitten und Nuten, Aussparungen oder Durchbrüche gefräst.
Displays, Aufsteller, Rückwände, Verkleidungen, Präsentationselemente und individuelle Bauteile aus unterschiedlichen Plattenmaterialien fertigen. Fräs- und Schneidbearbeitungen können dabei direkt kombiniert werden.
Fertigen Sie Sitzpolster, Rückenpolster, Schaumstoffeinlagen und individuelle Polsterformteile für Möbel und Sitzsysteme. Mit dem Fräser bearbeiten Sie Vertiefungen und Formkonturen, während das oszillierende Messer Außenkonturen und Ausschnitte schneidet.
Sie bearbeiten Schaumstoffe, Akustikplatten, Kunststoffe, Holzwerkstoffe, Verbundplatten und viele weitere Materialien – je nach Werkstoff mit Fräser oder Messer. Auch Aluminium kann in leichter Zerspanung gefräst werden; Stahl und Edelstahl werden nicht bearbeitet.
Sie bearbeiten PE-Schaum, PU-Schaum, EPP, EVA-Schaum und vernetzte PE-Schaumstoffe. Je nach Schaumstoff und gewünschter Kontur kommen Fräser oder oszillierendes Messer zum Einsatz: Mit dem Fräser lassen sich beispielsweise Vertiefungen herstellen, mit dem Messer geeignete Konturen schneiden.
Zu den Materialien gehören Mineralwolle, PET-Akustikplatten und Filz. Geeignete Platten und Filze werden mit dem oszillierenden Messer geschnitten; Fräsbearbeitungen sind abhängig vom Aufbau und der Festigkeit des Materials möglich.
Die W2-Serie bearbeitet PE, PP, POM, Polyamid (PA), Polycarbonat (PC) und PVC vorwiegend durch Fräsen. Konturen, Taschen, Nuten und Bohrungen werden mit geeigneten Fräsern hergestellt; das Messer eignet sich nicht für jede Kunststoffplatte.
Sie bearbeiten Massivholz, MDF, HDF, Multiplex, Sperrholz und Siebdruckplatten mit der Frässpindel. Je nach Werkstoff und Plattenstärke lassen sich Konturen, Ausschnitte, Taschen und Nuten fräsen; das oszillierende Messer ist für diese Werkstoffe in der Regel nicht vorgesehen.
Zu den Materialien gehören GFK-Platten, GFK-Sandwichplatten, Wabenverbundplatten und laminierte Verbundplatten. Die Bearbeitung erfolgt abhängig vom Plattenaufbau überwiegend durch Fräsen. Ob das Messer eingesetzt werden kann, hängt insbesondere von den Deckschichten und dem Kernmaterial ab.
Folien, technische Textilien, Stoffe und Leder lassen sich – je nach Material und Stärke – mit dem oszillierenden Messer schneiden. Entscheidend sind die Eignung des Messers und eine sichere Fixierung des Materials auf dem Maschinentisch.
Mit der W2-Serie können Sie Ihre Werkstücke fräsen und schneiden.
Beim 2.5D- und 3D-Fräsen fertigen Sie Konturen, Taschen, Nuten, Bohrungen und dreidimensionale Formen. Dabei können bis zu 10 unterschiedliche Fräser automatisch innerhalb eines Bearbeitungsauftrags eingesetzt werden.

Mit dem oszillierenden Messer schneiden Sie Außen- und Innenkonturen. Die Schneidbearbeitung kann eigenständig erfolgen oder automatisch mit Fräsarbeiten innerhalb eines Auftrags kombiniert werden.

Damit Fräs- und Schneidarbeiten präzise ausgeführt werden können, muss das Werkstück sicher auf dem Maschinentisch gehalten werden. Dafür verfügt die W2-Serie über einen Vakuumtisch mit separat schaltbaren Vakuumbereichen sowie T-Nuten zur mechanischen Spannung.
Vakuumfähige Werkstücke werden direkt auf den Maschinentisch gelegt und über die separat schaltbaren Vakuumbereiche gehalten.
Geöffnet werden nur die Tischzonen unter der Platte. Freie Flächen werden abgedeckt, damit möglichst wenig Nebenluft angesaugt wird und die Haltekraft hoch bleibt.
Für luftdurchlässige Materialien kann zusätzlich eine Vakuumfolie verwendet werden. Die Vakuumpumpe gehört zur Maschine.

Lässt sich ein Werkstück nicht sicher ansaugen, spannen Sie es über die T-Nuten des Maschinentischs mechanisch.
Die mechanische Spannung kann allein oder zusätzlich zur Vakuumspannung verwendet werden. Werkstücke können beispielsweise mit Spannpratzen oder doppelseitigem Klebeband fixiert werden.

Die W2-Serie ist in zwei Arbeitsgrößen erhältlich. Beide Modelle bieten die gleiche Ausstattung und dieselben Bearbeitungsmöglichkeiten. Entscheidend für Ihre Auswahl sind die Abmessungen Ihrer Platten und Werkstücke.
Die W2-Serie verfügt über hohe Geschwindigkeitsreserven und ist für Verfahrgeschwindigkeiten bis 40 m/min ausgelegt. Für den normalen Betrieb wurde die Geschwindigkeit bewusst auf 20 m/min begrenzt. Diese Begrenzung kann der Anwender bei Bedarf selbst aufheben. Wie schnell Sie tatsächlich fräsen oder schneiden, hängt von Material, Werkzeug und Kontur ab.
Die Verfahrgeschwindigkeit beschreibt, wie schnell sich die Maschine zwischen den Bearbeitungspositionen bewegt. Die tatsächliche Fräs- oder Schneidgeschwindigkeit richtet sich dagegen nach dem jeweiligen Bearbeitungsverfahren. Beim Fräsen bestimmen unter anderem Material, Fräser und Zustelltiefe den Vorschub. Beim Schneiden sind insbesondere Material, Materialstärke und Kontur entscheidend.
Die hohen Geschwindigkeitsreserven sorgen dafür, dass die Maschine auch bei anspruchsvollen Bearbeitungen ausreichend Leistungsreserven bietet.

Die W2-Serie ist besonders einfach zu bedienen. Möglich macht das ein eigens entwickeltes Software-Plugin, das die Maschinensoftware um die kombinierte Fräs- und Schneidbearbeitung erweitert und über viele Jahre in der Praxis optimiert wurde.
Die Software koordiniert das Zusammenspiel von Frässpindel, automatischem Werkzeugwechsler, oszillierendem Messer und pneumatisch gesteuerter Absaughaube. Dadurch lassen sich komplexe Fräs- und Schneidarbeiten einfach steuern und vollautomatisch ausführen.
Für den Bediener bleibt der Ablauf übersichtlich: Maschinenprogramm laden, Werkstück aufspannen und Bearbeitung starten. Die Maschine übernimmt anschließend die programmierten Bearbeitungsschritte einschließlich aller erforderlichen Werkzeugwechsel.
Die W2-Serie wird überwiegend für 2.5D-Fräs- und Schneidarbeiten eingesetzt. Dafür erstellen Sie Ihre Zeichnungen mit einer beliebigen 2D-CAD-Software und speichern diese im DXF-Format.
Anschließend importieren Sie die DXF-Datei in eine CAM-Software. Dort legen Sie die Fräs- und Schneidkonturen, Werkzeuge und Bearbeitungsparameter fest. Die CAM-Software berechnet die Werkzeugwege und erstellt über einen passenden Postprozessor das Maschinenprogramm.
Wir empfehlen VCarve, da wir den Postprozessor speziell für die W2-Serie angepasst haben. Damit lassen sich Fräs- und Schneidbearbeitungen innerhalb eines gemeinsamen Maschinenprogramms ausgeben.
Für 3D-Fräsarbeiten benötigen Sie eine entsprechende 3D-CAD-/CAM-Lösung, beispielsweise Fusion 360 oder SolidWorks mit geeigneter CAM-Erweiterung.
Bei Fragen zur W2-Serie oder technischen Problemen steht Ihnen unser Serviceteam direkt zur Verfügung. Viele Anliegen können wir bereits aus der Ferne klären.
Per Telefon, E-Mail oder TeamViewer unterstützen wir Sie bei der Fehlersuche, Maschinenbedienung und Steuerung. So lassen sich viele Probleme beheben, ohne den laufenden Betrieb länger als nötig zu unterbrechen.
Sollte eine Unterstützung aus der Ferne nicht ausreichen, sorgen wir für die benötigten Ersatzteile oder organisieren einen Technikereinsatz bei Ihnen vor Ort.
Die W2-Serie ist für den professionellen Fräs- und Schneidbetrieb ausgelegt. Eine stabile Stahlkonstruktion, leistungsfähige Servoantriebe und hochwertige Führungssysteme sorgen für präzise und wiederholgenaue Bearbeitungen. Die vollständige Maschinenausstattung ist auf den automatisierten Fertigungsprozess abgestimmt.
Der Maschinentisch besteht aus geschweißten Stahlprofilen. Nach dem Schweißen wird die Konstruktion wärmebehandelt, um Spannungen im Material zu reduzieren.
Anschließend werden die Auflageflächen für Führungen und Portal maschinell bearbeitet. Dadurch entsteht eine stabile und verwindungssteife Basis für die gesamte Maschine.
Die W2-Serie verfügt über einen Vakuumtisch mit separat manuell schaltbaren Vakuumbereichen. Dadurch kann die Haltefläche an unterschiedliche Plattenformate angepasst werden.
Nicht benötigte Bereiche werden abgeschaltet oder abgedeckt, damit die verfügbare Vakuumleistung auf die belegte Fläche konzentriert wird.
Nach der Montage fräst jede W2-Serie ihren eigenen Vakuumtisch vollständig selbst. Die gesamte Tischoberfläche entsteht direkt auf der jeweiligen Maschine. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Tischoberfläche exakt plan zur Frässpindel ausgerichtet ist.
Die Vakuumpumpe gehört zur Maschine. Zusätzlich stehen T-Nuten zur mechanischen Spannung zur Verfügung.
Jede CNC-Achse wird von einem 750-W-Servomotor angetrieben. Die Servoantriebe ermöglichen schnelle Verfahrbewegungen und eine präzise Positionierung der Achsen.
Position und Bewegung werden permanent innerhalb des Servosystems geregelt. Dadurch sind sowohl sehr kleine, präzise Positionierbewegungen als auch schnelle, wiederholgenaue Fahrbewegungen möglich.
Die Achsen der W2-Serie laufen auf hochwertigen Linearführungen, die auf den maschinell bearbeiteten Auflageflächen des Stahlrahmens montiert werden.
Dadurch werden Portal und Bearbeitungseinheit spielfrei, präzise und wiederholgenau über die gesamte Arbeitsfläche geführt.
Die X- und Y-Achsen werden über schrägverzahnte Zahnstangen angetrieben. Diese ermöglichen lange Verfahrwege, hohe Geschwindigkeiten und eine präzise Positionierung.
Die Z-Achse wird über eine Kugelumlaufspindel bewegt. Sie sorgt für eine präzise und spielfreie Positionierung der Bearbeitungseinheit in der Höhe.
Gemeinsam mit den Servoantrieben entstehen so exakte und wiederholgenaue Bewegungen in allen drei Achsen.
Im Schaltschrank sind Maschinensteuerung, Servoregler und elektrische Komponenten zentral zusammengefasst.
Auf dem Maschinencomputer läuft die Maschinensoftware. Sie verarbeitet das geladene Maschinenprogramm und übergibt die entsprechenden Befehle an die Maschinensteuerung.
Die Maschinensteuerung verarbeitet die Befehle des Maschinenprogramms und steuert damit Achsen, Frässpindel, Werkzeugwechsler, Messer und weitere Maschinenfunktionen.
Der Computer verfügt über zwei Netzwerkanschlüsse sowie eine zweite SSD zur Datensicherung.
Die W2-Serie verfügt über eine luftgekühlte 9-kW-Frässpindel mit einer maximalen Drehzahl von 24.000 U/min.
Die Werkzeugaufnahme erfolgt über ISO30-Werkzeughalter mit ER32-Spannzangen. Dadurch können Fräser mit unterschiedlichen Schaftdurchmessern bis maximal 20 mm eingesetzt werden.
Die Spindeldrehzahl wird über die Maschinensoftware gesteuert und kann für jeden Bearbeitungsschritt an Material, Fräser und Bearbeitungsaufgabe angepasst werden.
Die Spindel verfügt über eine pneumatische Werkzeugspannung für den automatischen Werkzeugwechsel. Zusätzlich kann die Werkzeugaufnahme über einen Taster direkt an der Spindel manuell gelöst werden.
Die W2-Serie verfügt über einen automatischen Werkzeugwechsler mit zehn Werkzeugplätzen. Die benötigten Fräser werden automatisch gewechselt, ohne dass der Anwender eingreifen muss.
So können auch Fräsaufträge mit unterschiedlichen Werkzeugen vollständig automatisch abgearbeitet werden.
Vor einem Fräsauftrag wird das Werkzeugmagazin mit den benötigten Fräsern bestückt. Anschließend werden die Werkzeuge mit dem Werkzeugtaster automatisch eingemessen.
Dabei wird die tatsächliche Werkzeuglänge jedes Fräsers ermittelt und in der Werkzeugdatenbank der Maschinensoftware gespeichert.
Damit stehen die eingemessenen Werkzeuge für den aktuellen Auftrag und auch für Folgeaufträge zur Verfügung. Ein erneutes Einmessen ist erst erforderlich, wenn ein Werkzeug gewechselt oder neu eingesetzt wird.
Das pneumatische Oszillationswerkzeug bewegt das eingesetzte Messer mit Druckluft schnell auf und ab. Dabei arbeitet es mit bis zu 10.000 Hüben pro Minute bei einem Hub von etwa 10 mm.
Je nach Material und Schneidaufgabe können Messer mit unterschiedlichen Längen, Formen und Klingendicken eingesetzt werden. Verfügbar sind Klingendicken von 0,63 mm, 1,0 mm und 1,5 mm.
Das Oszillationswerkzeug arbeitet mit einer Druckluftversorgung von 6 bis 8 bar.
Ein Materialniederhalter hält das Material direkt im Bereich des Messers auf dem Maschinentisch und verhindert, dass es durch die oszillierende Bewegung angehoben wird. Dafür muss die Messerlänge zur Materialstärke passen.
Frässpindel und Messer befinden sich auf separaten, pneumatisch positionierten Schlitten. Je nach Bearbeitung wird das benötigte Werkzeug automatisch in Arbeitsposition gebracht.
Beim Wechsel zum Messer wird der zuletzt verwendete Fräser zunächst automatisch im Werkzeugmagazin abgelegt. Anschließend setzt die Maschine den Auftrag mit dem Messer fort.
Die Frässpindel ist mit einer pneumatisch geführten Absaughaube ausgestattet. Vor dem Auftrag wird die Absaughaube auf die Materialhöhe eingestellt.
Während der Bearbeitung hält die Absaughaube diese Höhe automatisch bei und arbeitet unabhängig von der Bewegung der Z-Achse. Dadurch bleibt sie auch bei unterschiedlichen Frästiefen konstant in der eingestellten Position über dem Material.
Für den automatischen Werkzeugwechsel wird die Absaughaube angehoben und anschließend wieder in die zuvor eingestellte Arbeitsposition zurückgeführt.
Die W2-Serie überwacht die Druckluftversorgung über einen Drucksensor. Fällt der Luftdruck unter den erforderlichen Wert, wird dies von der Maschinensteuerung erkannt.
In diesem Fall geht die Maschine automatisch in Not-Halt. Dadurch wird verhindert, dass pneumatische Funktionen mit zu geringem Druck weiterarbeiten und es beispielsweise beim Werkzeugwechsel zu einer Kollision kommt.
Die W2-Serie verfügt über eine automatische Zentralschmierung. Die relevanten Schmierstellen der Maschine werden automatisch mit Schmierstoff versorgt.
Die Schmierintervalle können individuell eingestellt und dauerhaft im Schmiercomputer gespeichert werden.
Dadurch entfällt ein großer Teil der regelmäßigen manuellen Schmierung und die Führungen und Antriebskomponenten werden während des Maschinenbetriebs zuverlässig versorgt.
Die W2-Serie wird als betriebsbereit vorbereitete CNC-Fräs- und Schneidemaschine geliefert. Maschinensteuerung und wesentliche Ausstattung sind bereits enthalten.
Die W2-Serie ist bereits vollständig ausgestattet. Absaugung, Sicherheitslösungen und anwendungsspezifische Fräser, Messer und Werkzeuge ergänzen die Maschine bei Bedarf.
Für die W2-Serie ist eine Zyklonenabsaugung mit Feinstofffilter erhältlich.
Grobe Späne und größere Partikel werden über den Zyklon in einem Metallbehälter gesammelt. Feine Partikel werden über den Feinstofffilter abgeschieden und in einem separaten Kunststoffsack aufgefangen.
Die Absauganlage kann über die Maschinensoftware ein- und ausgeschaltet und dadurch direkt in den Bearbeitungsablauf eingebunden werden.
Für die Absicherung der Maschine kann ein Schutzzaun mit Sicherheitstür eingesetzt werden.
Der Schutzzaun verhindert den direkten Zugang zu den abgesicherten Maschinenbereichen und wird in die Maschinensteuerung integriert.
Für einen offenen Zugang zur Maschine kann der Arbeitsbereich mit einer Sicherheits-Lichtschranke abgesichert werden.
Wird das Schutzfeld während des Maschinenbetriebs unterbrochen, reagiert die Sicherheitssteuerung und stoppt die Maschine.
Die Auswahl der Fräser richtet sich nach Material, Kontur und gewünschter Bearbeitungstiefe.
Je nach Anwendung kommen Fräser mit unterschiedlichen Durchmessern, Längen und Schneidengeometrien zum Einsatz. Die Werkzeugausstattung kann dadurch gezielt auf die jeweiligen Werkstücke und Materialien abgestimmt werden.
Für das pneumatische Oszillationswerkzeug stehen unterschiedliche Messerformen, Messerlängen und Klingendicken zur Verfügung.
Verfügbar sind Messer mit Klingendicken von 0,63 mm, 1,0 mm und 1,5 mm. Das passende Messer wird entsprechend Material, Materialstärke und gewünschter Kontur ausgewählt.
Mit dem optionalen V-Schnittwerkzeug, das anstelle des oszillierenden Messers eingesetzt wird, fertigen Sie Winkelschnitte und V-Nuten in Schaumstoffplatten, Wellpappe und Verbundplatten. Die Schneidwinkel lassen sich auf 0°, 15°, 22,5°, 30° oder 45° einstellen. Das Werkzeug ist für Materialstärken bis 13 mm ausgelegt.
Für Karton und Wellpappe kann die W2-Serie mit einem Falzrad ausgestattet werden. Damit werden Falzlinien in das Material eingebracht, ohne die Platte vollständig zu durchtrennen.
So können Verpackungen und Faltteile anschließend sauber entlang der vorbereiteten Linien gebogen werden.
Für die Frässpindel stehen zusätzliche ISO30-Werkzeughalter mit ER32-Spannzangenaufnahme zur Verfügung.
Die Werkzeughalter sind in verschiedenen Längen erhältlich. Dadurch kann die Werkzeugaufnahme an Fräserlänge, Bearbeitungstiefe und Werkstückgeometrie angepasst werden.
Zusätzliche Werkzeughalter können mit weiteren Fräsern bestückt, eingemessen und in der Werkzeugdatenbank der Maschinensoftware hinterlegt werden. Dadurch stehen vorbereitete Werkzeuge für unterschiedliche Bearbeitungsaufgaben direkt zur Verfügung.
Mit dem optionalen Funk-Handrad bedienen Sie wichtige Maschinenfunktionen direkt an der W2-Serie, ohne ständig zum Steuer-PC wechseln zu müssen.
Damit können Sie die Achsen manuell verfahren, den Werkstück-Nullpunkt setzen und Referenzfahrten ausführen. Durch die kabellose Verbindung können Sie sich dabei frei entlang der Maschine bewegen.
Die W2-Serie können Sie grundsätzlich selbst in Betrieb nehmen. Wir empfehlen jedoch die Installation durch unsere Techniker sowie eine Software- und Anwendungsschulung bei uns in Ilmenau.
Auf Wunsch übernehmen unsere Techniker die Installation und Inbetriebnahme bei Ihnen vor Ort. Dabei werden sämtliche Maschinenfunktionen einschließlich Frässpindel, Werkzeugwechsler, oszillierendem Messer und pneumatischer Absaughaube geprüft. Anschließend wird die Maschine betriebsbereit übergeben.
Im Anschluss erfolgt eine Einweisung in die Maschinenbedienung.
Auf Wunsch bieten wir auch Schulungen in CAD, CAM und Anwendungstechnik bei cnc-multitool in Ilmenau an, abgestimmt auf Ihre individuellen Anforderungen.
Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zur W2-Serie – vom Fräsen und Schneiden über Bedienung und Software bis zu Ausstattung und Installation.
Schaumstoffe, Akustikplatten, Kunststoffe, Holzwerkstoffe, Verbundplatten und weitere Materialien – je nach Werkstoff durch Fräsen oder Schneiden.
Ja. Aluminium kann in leichter Zerspanung gefräst werden. Stahl und Edelstahl werden nicht bearbeitet.
Ja. Bis zu 10 Fräser und ein oszillierendes Messer können innerhalb eines Auftrags automatisch eingesetzt werden.
Ja. Mit einer geeigneten 3D-CAD-/CAM-Software sind auch 3D-Fräsarbeiten möglich.
Je nach Material und Messer sind Schnitttiefen bis 120 mm möglich.
Ja. Das optionale V-Schnittwerkzeug wird anstelle des Messers eingesetzt und ist für Materialstärken bis 13 mm ausgelegt.
Ja, mit einem optionalen Falzrad.
Die Arbeitsfläche: W2-2516F: 2.500 × 1.600 mm, W2-3020F: 3.000 × 2.000 mm.
Die Arbeitshöhe beträgt bei beiden Modellen 180 mm.
Der Werkzeugwechsler verfügt über 10 Werkzeugplätze.
ISO30-Werkzeughalter mit ER32-Spannzangen; Fräserschäfte bis 20 mm.
Ja, sofern diese für die jeweilige Werkzeugaufnahme und Bearbeitung geeignet sind.
Das hängt von Material, Werkzeug und Kontur ab. Die Verfahrgeschwindigkeit ist für den normalen Betrieb auf 20 m/min begrenzt; der Anwender kann diese Begrenzung bei Bedarf selbst aufheben.
Für luftdurchlässige Materialien kann zusätzlich zur Vakuumspannung eine Vakuumfolie verwendet werden.
Die W2-Serie benötigt einen Druckluftanschluss mit 8 bar.
Für Fräsarbeiten wird eine externe Absauganlage empfohlen. Die automatische Absaughaube gehört zur Maschine.
Ja, sofern die vorhandene Absauganlage für die Maschine und den anfallenden Staub geeignet ist.
Nein. Die Werkzeuge werden passend zur jeweiligen Anwendung ausgewählt und können bei uns bezogen werden.
Für die üblichen 2.5D-Arbeiten können Sie eine beliebige 2D-CAD-Software mit DXF-Export verwenden.
Wir empfehlen VCarve mit unserem speziell angepassten Postprozessor.
Ja, sofern ein passender Postprozessor für die W2-Serie zur Verfügung steht.
Ja, grundsätzlich ist das möglich. Wir empfehlen jedoch die Installation durch unsere Techniker.
Auf Wunsch bieten wir Schulungen in CAD, CAM und Anwendungstechnik bei uns in Ilmenau an.
Bei Bedarf kann unser Serviceteam per TeamViewer auf den Maschinencomputer zugreifen.
Ja. Ersatz- und Verschleißteile können direkt über cnc-multitool bezogen werden.
Erleben Sie die W2-Serie bei einer Vorführung in Ilmenau und sehen Sie Fräsen und Schneiden auf einer Maschine im praktischen Einsatz.
Besprechen Sie mit uns Ihre Materialien, Plattenformate, Werkstücke und Produktionsaufgaben. Gemeinsam klären wir, welche Maschinengröße, Werkzeuge und Ausstattung für Ihre Produktion erforderlich sind.
Dabei können wir auch die passende Absaugung, Sicherheitstechnik, CAM-Software sowie Fräser- und Messerausstattung für Ihren Einsatz abstimmen.
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