Eine häufige Frage von Einsteigern: Auf welche Temperatur muss ich den Draht einstellen? Die ehrliche Antwort: Es gibt keinen festen Wert. Die optimale Drahttemperatur hängt vom Material, vom Raumgewicht, von der Drahtlänge und von der gewählten Schnittgeschwindigkeit ab. Deshalb wird die Temperatur immer praktisch am echten Material eingestellt – nicht theoretisch aus einer Tabelle abgelesen.
Der Einstellvorgang ist einfach und dauert nur wenige Minuten. Erstens: Schnittgeschwindigkeit festlegen – als Richtwert für EPS ca. 450–500 mm/min, für XPS ca. 350–400 mm/min. Zweitens: Material einlegen und einen kurzen Probeschnitt durchführen. Drittens: Den Schnittspalt beobachten – der Abstand zwischen Draht und Material während des Schnitts. Viertens: Temperatur anpassen. Ist der Spalt kleiner als ca. 2 mm, Temperatur erhöhen. Ist er größer als ca. 2 mm, Temperatur reduzieren. So lange wiederholen bis der Schnittspalt konstant ca. 2 mm beträgt.
Der Schnittspalt ist der sichtbare Abstand zwischen dem Draht und dem noch ungeschmolzenen Material während des Schnitts. Der Idealwert liegt bei ca. 2 mm. Bei diesem Wert schmilzt der Draht das Material vor sich weg ohne es direkt zu berühren – das Ergebnis sind saubere Oberflächen, scharfe Kanten und hohe Maßhaltigkeit.
Netzspannungsschwankungen können die Drahttemperatur verändern ohne dass der Bediener es bemerkt. Das Ergebnis: schwankende Schnittqualität über den Tag. Der automatische Stromregler löst dieses Problem. Er regelt mikroprozessorgesteuert die Drahttemperatur und gleicht Netzspannungsschwankungen automatisch aus. Er passt sich an Drahtlänge und Material an. Das Ergebnis: gleichbleibende Schnittqualität von morgens bis abends – unabhängig vom Stromnetz. Ab der CUT2500S ist der automatische Stromregler Standard, bei kleineren Maschinen optional erhältlich.
Der häufigste Fehler: die Temperatur zu hoch einstellen um die Schnittgeschwindigkeit zu erhöhen. Das Ergebnis ist ein zu großer Schnittspalt – das Material wird thermisch beschädigt, Oberflächen werden rau und Maßhaltigkeit leidet. Ein weiterer Fehler: die Temperatur nach einem Materialwechsel nicht neu einstellen. Unterschiedliche Materialien und Raumgewichte erfordern unterschiedliche Temperaturen. Und: kein Probeschnitt vor der Produktion. Der Probeschnitt kostet eine Minute und verhindert einen kompletten Ausschussblock.
Es gibt keinen festen Temperaturwert. Die optimale Temperatur hängt von Material, Raumgewicht, Drahtlänge und Schnittgeschwindigkeit ab. Immer praktisch am Material einstellen: Probeschnitt machen, Schnittspalt beobachten, Temperatur anpassen bis ca. 2 mm Spalt erreicht sind.
Der ideale Schnittspalt beträgt ca. 2 mm. Bei diesem Wert schmilzt der Draht das Material vor sich weg ohne es direkt zu berühren – saubere Oberflächen und hohe Maßhaltigkeit sind das Ergebnis.
Netzspannungsschwankungen können die Drahttemperatur verändern. Ein automatischer Stromregler löst dieses Problem – er hält die Temperatur konstant unabhängig vom Stromnetz.
Ja. Unterschiedliche Materialien und Raumgewichte erfordern unterschiedliche Temperaturen. Nach jedem Materialwechsel einen kurzen Probeschnitt machen und die Temperatur neu einstellen.
Wir helfen bei der richtigen Temperatureinstellung für Ihr Material und Ihre Produktion – aus eigener Erfahrung.
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