Fräsen und Schneiden in einem Arbeitsgang.
Kein Maschinenwechsel. Kein Umspannen. Kein Einmessen.
Die W2-Serie verbindet Fräsen und Schneiden mit einem oszillierenden Messer in einem durchgängigen Bearbeitungsprozess.
Das Werkstück bleibt während des gesamten Auftrags auf derselben Maschine. Fräsbearbeitungen, Werkzeugwechsel und Schneidbearbeitungen werden innerhalb des programmierten Ablaufs ausgeführt.
Maschinenwechsel, erneutes Aufspannen und erneutes Ausrichten auf einer zweiten Maschine entfallen. Dadurch werden typische Positionierfehler vermieden, die beim Umsetzen bereits bearbeiteter Werkstücke entstehen können.
Aufträge können dadurch schneller abgearbeitet werden. Die Fertigung wird zwischen Fräsen und Schneiden nicht unterbrochen und der Bediener kann sich während des automatisierten Ablaufs anderen Aufgaben widmen.
Die W2-Serie ist für Werkstücke ausgelegt, die gefräst, geschnitten oder mit beiden Verfahren innerhalb eines Auftrags bearbeitet werden.
Verpackungseinlagen, Werkzeugeinlagen, Koffereinlagen und Formeinlagen aus Plattenmaterial fertigen. Taschen und Vertiefungen werden gefräst, Außenkonturen anschließend mit dem oszillierenden Messer geschnitten.
Wandabsorber, Deckensegel, Akustikbaffeln, Akustikbilder und individuell geformte Akustikelemente aus Plattenmaterial herstellen. Konturen werden geschnitten und Nuten, Aussparungen oder Durchbrüche gefräst.
Displays, Aufsteller, Rückwände, Verkleidungen, Präsentationselemente und Formteile aus unterschiedlichen Plattenmaterialien fertigen. Fräs- und Schneidbearbeitungen können dabei direkt kombiniert werden.
Die W2-Serie kombiniert eine vollwertige CNC-Fräsmaschine mit einem vollwertigen CNC-Messerschneider. Dadurch verarbeitet sie ein breites Spektrum an Plattenmaterialien – von Schaumstoffen und Akustikplatten über Kunststoffe und Holzwerkstoffe bis zu Verbundwerkstoffen und flexiblen Materialien.
Metalle wie Aluminium, Stahl oder Edelstahl werden auf der W2-Serie nicht bearbeitet.
Zu den wichtigsten Materialien gehören PE-Schaum, PU-Schaum, EPP, EVA-Schaum und vernetzte PE-Schaumstoffe.
Daraus entstehen Verpackungseinlagen, Werkzeugeinlagen, Koffereinlagen, Formeinlagen, Werkstückträger und technische Schaumstoffteile.
Bei Akustikplatten kommen Mineralwolle, PET-Platten und Filz zum Einsatz.
Daraus entstehen Wandabsorber, Deckensegel, Akustikbaffeln, Akustikbilder und individuell geformte Akustikelemente.
Zu den technischen Kunststoffplatten zählen PE, PP, POM, Polyamid (PA), Polycarbonat (PC) und PVC.
Daraus entstehen zum Beispiel Gehäuseteile, Frontplatten, Zahnräder, Rollen, Führungsleisten, Werkstückaufnahmen und Greiferbacken.
Die W2-Serie bearbeitet Massivholz, MDF, HDF, Multiplexplatten, Sperrholz und Siebdruckplatten.
Auch sehr dicke Platten sind für die W2-Serie kein Problem.
Daraus entstehen zum Beispiel Möbelteile, Innenausbauten, Einbauten für Caravan und Fahrzeuge, Verkleidungen, Trennwände und individuelle Ausbaukomponenten.
Zu den wichtigsten Materialien gehören GFK-Platten, GFK-Sandwichplatten, Wabenverbundplatten und laminierte Verbundplatten.
Daraus entstehen zum Beispiel Fahrzeug- und Caravanverkleidungen, Sandwichbauteile, Innenausbauteile, Boden- und Wandplatten sowie leichte Konstruktionselemente.
Je nach Werkstück kann die W2-Serie nur fräsen, nur schneiden oder beide Verfahren in einem durchgängigen Auftrag kombinieren.
Die W2-Serie arbeitet als 3-Achs-CNC-Fräsmaschine und unterstützt sowohl 2,5-Achs- als auch 3-Achs-Bearbeitungen.
Bei der 2,5-Achs-Bearbeitung bewegen sich die X- und Y-Achse gleichzeitig, während die Z-Achse die jeweilige Bearbeitungstiefe zustellt. So werden beispielsweise Taschen, Nuten, Bohrungen und Konturen gefräst.
Bei der 3-Achs-Bearbeitung bewegen sich X-, Y- und Z-Achse gleichzeitig. Dadurch können Freiformflächen, räumliche Konturen und dreidimensionale Formen gefräst werden.
Je nach Material und Bearbeitungsaufgabe werden unterschiedliche Fräser, Durchmesser und Schneidengeometrien eingesetzt.
Das oszillierende Messer arbeitet als 2,5-Achs-Bearbeitung. Während sich die X- und Y-Achse gleichzeitig entlang der Kontur bewegen, stellt die Z-Achse die gewünschte Schnitttiefe ein.
Die Hauptanwendung ist das Schneiden von Konturen. Je nach eingesetztem Messer können Platten bis zu 120 mm Materialstärke in einem Arbeitsgang geschnitten werden.
Das Messer oszilliert während der Bearbeitung schnell auf und ab. Dadurch wird das Material mechanisch getrennt, während die CNC-Achsen das Messer entlang der programmierten Kontur führen.
Je nach Material, Materialstärke und Kontur werden unterschiedliche Messerformen, Messerlängen und Klingendicken eingesetzt.
Für V-Nuten und Winkelschnitte wird ein schwenkbares V-Cut-Werkzeug eingesetzt. Das Werkzeug wird auf den gewünschten Winkel eingestellt und anschließend CNC-gesteuert entlang der Kontur geführt.
Einstellbar sind Winkel von 0°, 15°, 22,5°, 30° und 45°. Dadurch können gerade Schnitte, Winkelschnitte und V-Nuten in einem definierten Winkel hergestellt werden.
Das Werkzeug ist für Materialstärken bis 13 mm ausgelegt. Je nach Material und gewünschter Geometrie werden passende Klingen eingesetzt.
Die besondere Stärke der W2-Serie liegt in der Kombination der Vorteile von Fräsen und Schneiden. Innerhalb eines Auftrags können zunächst Taschen, Nuten, Bohrungen und andere Fräsbearbeitungen ausgeführt und anschließend Ausschnitte und Außenkonturen mit dem oszillierenden Messer geschnitten werden.
Gerade bei dickeren Platten bietet das Messer einen deutlichen Vorteil. Mit einem entsprechend langen Messer kann die gesamte Materialstärke in einem Arbeitsgang geschnitten werden. Beim Fräsen wären dafür – abhängig von Fräser und Materialstärke – mehrere Zustellungen erforderlich.
Gleichzeitig entstehen beim Schneiden geeigneter Materialien saubere Schnittkanten und Schnittflächen, da das Material getrennt und nicht über die gesamte Kontur spanend abgetragen wird.
Beide Verfahren können auch direkt innerhalb einer Bearbeitung miteinander kombiniert werden. Bei einer Tasche kann beispielsweise zunächst die Außenkontur mit dem Messer eingeschnitten und anschließend das Material innerhalb dieser Kontur mit dem Fräser entfernt werden.
Besonders bei Schaumstoffen wie PE lassen sich dadurch saubere Kanten mit einer ebenen gefrästen Taschenfläche kombinieren.
Damit Fräs- und Schneidbearbeitungen präzise ausgeführt werden können, muss das Werkstück während der gesamten Bearbeitung sicher auf dem Maschinentisch gehalten werden. Dafür verfügt die W2-Serie über einen Vakuumtisch mit bis zu sechs separat manuell schaltbaren Vakuumbereichen sowie T-Nuten zur mechanischen Spannung.
Vakuumfähige Platten werden direkt auf den Maschinentisch gelegt und über die separat schaltbaren Vakuumbereiche auf dem Tisch gehalten.
Es werden nur die Bereiche geöffnet, auf denen das Werkstück liegt. Freie Flächen werden abgedeckt, damit möglichst wenig Nebenluft angesaugt wird und die Haltekraft am Werkstück erhalten bleibt.
Die 5,5-kW-Vakuumpumpe gehört zur Maschine. Zusätzliche Spannmittel auf der Plattenoberfläche sind bei ausreichender Vakuumspannung nicht erforderlich.
Bei luftdurchlässigen Materialien wie PET-Platten, Mineralwolle oder Stoff kann Luft durch das Material strömen. Dadurch nimmt die Haltekraft des Vakuums ab.
In diesem Fall wird die Oberfläche mit einer Vakuumfolie abgedeckt. Sie reduziert den Luftverlust und sorgt dafür, dass das Material sicher auf dem Maschinentisch gehalten wird.
Werkstücke, die nicht ausreichend über Vakuum gehalten werden können, lassen sich über die T-Nuten im Maschinentisch mechanisch spannen.
Die mechanische Spannung kann allein oder zusätzlich zur Vakuumspannung verwendet werden.
Beide Modelle der W2-Serie bieten den gleichen Funktionsumfang. Der Unterschied liegt ausschließlich in der Größe der Aufspannfläche.
Die W2-2516F bietet eine Aufspannfläche von 2.500 × 1.600 mm. Für größere Platten steht die W2-3020F mit 3.000 × 2.000 mm zur Verfügung.
Wählen Sie die Maschine passend zu den Plattenformaten, die Sie tatsächlich verarbeiten. Eine größere Aufspannfläche ist nicht automatisch ein Vorteil: Bei kleineren Platten müssen freie Bereiche des Vakuumtisches zusätzlich abgedeckt werden, damit die volle Haltekraft am Werkstück zur Verfügung steht.
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| Modell | W2-2516F | W2-3020F |
|---|---|---|
| Aufspannfläche L × B | 2.500 × 1.600 mm | 3.000 × 2.000 mm |
| Portalhöhe | 300 mm | 300 mm |
Die Achsen der W2-Serie sind für Geschwindigkeiten bis 40 m/min ausgelegt. In der Maschinensteuerung ist die maximale Geschwindigkeit auf 20 m/min begrenzt.
Die tatsächliche Bearbeitungsgeschwindigkeit hängt jedoch von Material, Werkzeug und Kontur ab. Deshalb gibt es keinen festen Vorschub, der für alle Bearbeitungen gilt.
Auch der Konturverlauf beeinflusst die Bearbeitungszeit. Bei vielen kurzen Fahrwegen und Richtungsänderungen muss die Maschine häufiger beschleunigen und abbremsen als bei langen, gleichmäßigen Konturen.
Beim Fräsen wird der mögliche Vorschub vor allem durch Material, Fräser, Frästiefe und Werkzeuglänge bestimmt.
Ein größerer und stabilerer Fräser kann bei gleicher Bearbeitung häufig mit einem höheren Vorschub gefahren werden als ein kleiner oder sehr langer Fräser. Auch eine größere Zustelltiefe erhöht die Belastung des Werkzeugs.
Für Material und Werkzeug werden zunächst passende Richtwerte für Drehzahl, Vorschub und Zustelltiefe verwendet. Diese werden anschließend an das tatsächliche Werkstück und die gewünschte Bearbeitung angepasst.
Beim Schneiden wird die mögliche Geschwindigkeit vor allem durch Materialart, Materialstärke, Messerlänge und Kontur bestimmt.
PE-Schaum kann je nach Material und Kontur beispielsweise mit 6–8 m/min geschnitten werden. Hochverdichteter PU-Schaum erfordert dagegen deutlich geringere Schnittgeschwindigkeiten.
Besonders bei langen Messern sowie engen Radien und Bögen muss die Geschwindigkeit reduziert werden. Dadurch wird verhindert, dass sich das Messer zu stark verbiegt und von der programmierten Kontur abweicht.
Die passende Schnittgeschwindigkeit wird deshalb für Material, Messer und Kontur festgelegt und anschließend für die Produktion verwendet.
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, aus einem komplizierten CNC-Prozess einen einfachen und nachvollziehbaren Arbeitsablauf zu machen.
Ausgangspunkt ist die CAD-Zeichnung des Auftrags. Aus dieser Zeichnung wird in der CAM-Software das Maschinenprogramm erstellt. Dort werden Fräser, Messer, Bearbeitungstiefen und die einzelnen Bearbeitungsschritte festgelegt.
Das fertige Maschinenprogramm wird am Steuer-PC der W2-Serie geladen, das Material aufgelegt und die Bearbeitung gestartet. Werkzeugwechsel sowie der Wechsel zwischen Fräsen und Schneiden erfolgen innerhalb des vorbereiteten Auftrags vollautomatisch.
Nach unserer Erfahrung können Kunden bereits nach einem Tag Schulung selbstständig mit der W2-Serie arbeiten, wenn die CAD-Zeichnungen vorhanden sind oder bekannt ist, wie diese erstellt werden.
Der Softwareablauf besteht aus drei Schritten: CAD-Software → CAM-Software → Maschinensoftware.
Welche CAD- und CAM-Software benötigt wird, hängt davon ab, ob 2,5-Achs-Bearbeitungen (2D) oder 3-Achs-Bearbeitungen (3D) gefertigt werden sollen.
Zeichnungen werden am besten in einem CAD-Programm erstellt. Welche CAD-Software benötigt wird, hängt davon ab, ob 2,5-Achs-Bearbeitungen (2D) oder 3-Achs-Bearbeitungen (3D) gefertigt werden sollen.
Für 2D-Zeichnungen können Programme wie AutoCAD verwendet werden. Für dreidimensionale Geometrien und Freiformflächen wird eine 3D-CAD-Software wie beispielsweise SolidWorks oder Fusion verwendet.
Eine 3D-CAD-Software kann auch 2D-Zeichnungen erstellen. Sie deckt damit sowohl 2D- als auch 3D-Konstruktionen ab. Eine reine 2D-CAD-Software kann dagegen keine dreidimensionalen Modelle und Freiformflächen erzeugen.
Für 2D-Zeichnungen werden üblicherweise DXF- oder DWG-Dateien verwendet. Dreidimensionale Modelle werden üblicherweise als STP-Datei exportiert. STL-Dateien werden vor allem bei Freiformflächen und triangulierten 3D-Modellen verwendet.
Das Maschinenprogramm wird mit Hilfe einer CAM-Software erstellt. Dazu wird zunächst die zuvor erstellte CAD-Zeichnung in die CAM-Software geladen.
Anschließend wird festgelegt, wie die Maschine das Werkstück bearbeiten soll. Dazu gehören Werkzeugauswahl, Bearbeitungstiefe, Zustellungen, Vorschubgeschwindigkeit und die Reihenfolge der einzelnen Bearbeitungsschritte.
Für die typischen Bearbeitungen der W2-Serie wird eine 2,5-Achs-CAM-Software wie VCarve Pro verwendet. Damit werden Taschen, Nuten, Bohrungen und Fräskonturen sowie die Konturen für das oszillierende Messer programmiert.
Für die unterschiedlichen Bearbeitungsarten der W2-Serie stehen verschiedene Postprozessoren zur Verfügung. Diese erzeugen aus den programmierten Werkzeugwegen das Maschinenprogramm für die W2-Serie.
Bei 3-Achs-Bearbeitungen wird eine entsprechende 3D-CAM-Software wie SolidCAM oder Autodesk Fusion benötigt. Damit können Maschinenprogramme für Freiformflächen und räumliche Geometrien erstellt werden.
Das von der CAM-Software erzeugte Maschinenprogramm wird auf dem Steuer-PC in der Maschinensoftware geladen.
Von dort wird der Bearbeitungsauftrag gestartet. Werkzeugwechsel sowie der Wechsel zwischen Fräsen und Schneiden werden entsprechend dem vorbereiteten Maschinenprogramm ausgeführt.
Im Servicefall erreichen Sie unser technisches Team direkt per Telefon oder E-Mail. Viele Fragen zu Maschinensoftware, Steuerung und Maschinenablauf können meist sofort geklärt werden.
Bei Problemen mit der Software kann sich unser Techniker per TeamViewer auf den Maschinencomputer aufschalten und Einstellungen und Abläufe direkt prüfen.
Bei technischen Störungen unterstützen wir bei der Fehlersuche an Steuerung, Sensorik, Elektrik und Mechanik.
Benötigte Ersatz- und Verschleißteile können direkt über uns bezogen und kurzfristig versendet werden.
Kann ein technischer Fehler nicht telefonisch oder per Fernzugriff behoben werden, kann ein Servicetechniker vor Ort eingesetzt werden.
Die W2-Serie ist als stabile CNC-Produktionsmaschine aufgebaut. Maschinenrahmen, Antriebstechnik und Führungssysteme sind für präzise und wiederholbare Bearbeitungen ausgelegt.
Der Maschinentisch besteht aus geschweißten Stahlprofilen. Nach dem Schweißen wird die Konstruktion wärmebehandelt, um Spannungen im Material zu reduzieren.
Anschließend werden die Auflageflächen für Führungen und Portal maschinell bearbeitet. Dadurch entsteht eine stabile und verwindungssteife Basis für die gesamte Maschine.
Die W2-Serie verfügt über einen Vakuumtisch mit separat manuell schaltbaren Vakuumbereichen. Dadurch kann die Haltefläche an unterschiedliche Plattenformate angepasst werden.
Nicht benötigte Bereiche werden abgeschaltet oder abgedeckt, damit die verfügbare Vakuumleistung auf die belegte Fläche konzentriert wird.
Nach der Montage fräst jede W2-Serie ihren eigenen Vakuumtisch vollständig selbst. Die gesamte Tischoberfläche entsteht direkt auf der jeweiligen Maschine. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Tischoberfläche exakt plan zur Frässpindel ausgerichtet ist.
Die 5,5-kW-Vakuumpumpe gehört zur Maschine. Zusätzlich stehen T-Nuten zur mechanischen Spannung zur Verfügung.
Jede CNC-Achse wird von einem 750-W-Servomotor mit hochwertigem Getriebe angetrieben. Die Servoantriebe ermöglichen schnelle Verfahrbewegungen und eine präzise Positionierung der Achsen.
Position und Bewegung werden permanent innerhalb des Servosystems geregelt. In Verbindung mit den schrägverzahnten Zahnstangen und Ritzeln sind dadurch auch sehr kleine und präzise Positionierbewegungen möglich.
Gleichzeitig können schnelle Fahrbewegungen kontrolliert und reproduzierbar ausgeführt werden.
Die Achsen laufen auf hochwertigen 20-mm-Linearführungen. Die Führungen werden auf maschinell bearbeiteten Auflageflächen des Maschinenrahmens montiert.
Dadurch werden Portal und Bearbeitungseinheit präzise, spielfrei und mit hoher Wiederholgenauigkeit entlang der Achsen geführt.
Die X- und Y-Achsen werden über schrägverzahnte Zahnstangen und Ritzel angetrieben. Dieses Antriebssystem ermöglicht lange Verfahrwege, hohe Fahrgeschwindigkeiten und präzise Positionierbewegungen.
Die Z-Achse wird über eine Kugelumlaufspindel bewegt. Sie sorgt für eine präzise und spielfreie Positionierung der Bearbeitungseinheit in der Höhe.
In Kombination mit den Servoantrieben sind dadurch präzise Bewegungen über alle drei Achsen möglich.
Im Schaltschrank sind Maschinensteuerung, Servoregler und elektrische Komponenten zentral zusammengefasst.
Auf dem Maschinencomputer läuft die Maschinensoftware. Sie verarbeitet das geladene Maschinenprogramm und übergibt die entsprechenden Befehle an die Maschinensteuerung.
Die Maschinensteuerung verarbeitet die Befehle des Maschinenprogramms und steuert damit Achsen, Frässpindel, Werkzeugwechsler, Messer und weitere Maschinenfunktionen.
Der Computer verfügt über zwei Netzwerkanschlüsse sowie eine zweite SSD zur Datensicherung.
Die W2-Serie verfügt über eine luftgekühlte 9-kW-Frässpindel mit einer maximalen Drehzahl von 24.000 U/min.
Die Werkzeugaufnahme erfolgt über ISO30-Werkzeughalter mit ER32-Spannzangen. Dadurch können Fräser mit unterschiedlichen Schaftdurchmessern bis maximal 20 mm eingesetzt werden.
Die Spindeldrehzahl wird über die Maschinensoftware gesteuert und kann für jeden Bearbeitungsschritt an Material, Fräser und Bearbeitungsaufgabe angepasst werden.
Die Spindel verfügt über eine pneumatische Werkzeugspannung für den automatischen Werkzeugwechsel. Zusätzlich kann die Werkzeugaufnahme über einen Taster direkt an der Spindel manuell gelöst werden.
Die W2-Serie verfügt über einen automatischen Werkzeugwechsler mit zehn Werkzeugplätzen. Dadurch können unterschiedliche Fräser innerhalb eines Maschinenprogramms automatisch gewechselt werden.
Der benötigte Fräser wird aus dem Werkzeugmagazin aufgenommen und nach der Bearbeitung wieder dort abgelegt. Der Bediener muss den Auftrag für einen Werkzeugwechsel nicht unterbrechen.
Vor einem Fräsauftrag wird das Werkzeugmagazin mit den benötigten Fräsern bestückt. Anschließend werden die Werkzeuge mit dem Werkzeugtaster automatisch eingemessen.
Dabei wird die tatsächliche Werkzeuglänge jedes Fräsers ermittelt und in der Werkzeugdatenbank der Maschinensoftware gespeichert.
Damit stehen die eingemessenen Werkzeuge für den aktuellen Auftrag und auch für Folgeaufträge zur Verfügung. Ein erneutes Einmessen ist erst erforderlich, wenn ein Werkzeug gewechselt oder neu eingesetzt wird.
Das pneumatische Oszillationswerkzeug bewegt das eingesetzte Messer mit Druckluft schnell auf und ab. Dabei arbeitet es mit bis zu 10.000 Hüben pro Minute bei einem Hub von etwa 10 mm.
Je nach Material und Schneidaufgabe können Messer mit unterschiedlichen Längen, Formen und Klingendicken eingesetzt werden. Verfügbar sind Klingendicken von 0,63 mm, 1,0 mm und 1,5 mm.
Das Oszillationswerkzeug arbeitet mit einer Druckluftversorgung von 6 bis 8 bar.
Ein Materialniederhalter hält das Material direkt im Bereich des Messers auf dem Maschinentisch und verhindert, dass es durch die oszillierende Bewegung angehoben wird. Dafür muss die Messerlänge zur Materialstärke passen.
Frässpindel und oszillierendes Messer sind auf zwei separaten Schlitten montiert. Beide Schlitten laufen auf hochwertigen 20-mm-Linearführungen.
Über ein pneumatisches System wird zwischen Frässpindel und Messer gewechselt. Zum Fräsen wird die Frässpindel nach unten und das Messer nach oben gefahren, zum Schneiden entsprechend andersherum.
Wird im Maschinenprogramm auf ein Messerwerkzeug gewechselt, legt die Frässpindel den verwendeten Fräser automatisch im Werkzeugmagazin ab. Anschließend wird das Messer in Arbeitsposition gebracht und die Bearbeitung direkt fortgesetzt.
Die Frässpindel ist mit einer pneumatisch geführten Absaughaube ausgestattet. Vor dem Auftrag wird die Absaughaube auf die Materialhöhe eingestellt.
Während der Bearbeitung hält die Absaughaube diese Höhe automatisch bei und arbeitet unabhängig von der Bewegung der Z-Achse. Dadurch bleibt sie auch bei unterschiedlichen Frästiefen konstant in der eingestellten Position über dem Material.
Für den automatischen Werkzeugwechsel wird die Absaughaube angehoben und anschließend wieder in die zuvor eingestellte Arbeitsposition zurückgeführt.
Die W2-Serie überwacht die Druckluftversorgung über einen Drucksensor. Fällt der Luftdruck unter den erforderlichen Wert, wird dies von der Maschinensteuerung erkannt.
In diesem Fall geht die Maschine automatisch in Not-Halt. Dadurch wird verhindert, dass pneumatische Funktionen mit zu geringem Druck weiterarbeiten und es beispielsweise beim Werkzeugwechsel zu einer Kollision kommt.
Die W2-Serie verfügt über eine automatische Zentralschmierung. Die relevanten Schmierstellen der Maschine werden automatisch mit Schmierstoff versorgt.
Die Schmierintervalle können individuell eingestellt und dauerhaft im Schmiercomputer gespeichert werden.
Dadurch entfällt ein großer Teil der regelmäßigen manuellen Schmierung und die Führungen und Antriebskomponenten werden während des Maschinenbetriebs zuverlässig versorgt.
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| Modell | W2-2516F | W2-3020F |
|---|---|---|
| Aufspannfläche L × B | 2.500 × 1.600 mm | 3.000 × 2.000 mm |
| Portalhöhe | 300 mm | 300 mm |
| Verfahrweg Z | 350 mm | 350 mm |
| Frässpindel | 9 kW / 24.000 U/min | 9 kW / 24.000 U/min |
| Werkzeugwechsler | 10-fach automatisch | 10-fach automatisch |
| Oszillationswerkzeug | pneumatisch | pneumatisch |
| Vakuumpumpe | 5,5 kW | 5,5 kW |
| Druckluftanschluss | 8 bar | 8 bar |
| Stromanschluss | 400 VAC / 32 A, 50–60 Hz | 400 VAC / 32 A, 50–60 Hz |
| Stellfläche L × B | 3.400 × 2.200 mm | 4.000 × 3.000 mm |
| Maschinenhöhe | 2.000 mm | 2.000 mm |
| Maschinengewicht ca. | 1.800 kg | 2.500 kg |
| Technisches Datenblatt | ||
| Preis zzgl. MwSt. | 55.465,00 € | 58.500,00 € |
Die W2-Serie wird als betriebsbereit vorbereitete CNC-Fräs- und Schneidemaschine geliefert. Maschine, Steuerung und die grundlegende Maschinenausstattung sind bereits enthalten.
Die W2-Serie kann passend zu Material, Bearbeitungsaufgabe und Produktionsumgebung mit zusätzlicher Ausstattung und Werkzeugen ergänzt werden.
Für die W2-Serie ist eine Zyklonenabsaugung mit Feinstofffilter erhältlich.
Grobe Späne und größere Partikel werden über den Zyklon in einem Metallbehälter gesammelt. Feine Partikel werden über den Feinstofffilter abgeschieden und in einem separaten Kunststoffsack aufgefangen.
Die Absauganlage kann über die Maschinensoftware ein- und ausgeschaltet und dadurch direkt in den Bearbeitungsablauf eingebunden werden.
Für die Absicherung der Maschine kann ein Schutzzaun mit Sicherheitstür eingesetzt werden.
Der Schutzzaun verhindert den direkten Zugang zu den abgesicherten Maschinenbereichen und wird in die Maschinensteuerung integriert.
Für einen offenen Zugang zur Maschine kann der Arbeitsbereich mit einer Sicherheits-Lichtschranke abgesichert werden.
Wird das Schutzfeld während des Maschinenbetriebs unterbrochen, reagiert die Sicherheitssteuerung und stoppt die Maschine.
Die Auswahl der Fräser richtet sich nach Material, Kontur und gewünschter Bearbeitungstiefe.
Je nach Anwendung kommen Fräser mit unterschiedlichen Durchmessern, Längen und Schneidengeometrien zum Einsatz. Die Werkzeugausstattung kann dadurch gezielt auf die jeweiligen Werkstücke und Materialien abgestimmt werden.
Für das pneumatische Oszillationswerkzeug stehen unterschiedliche Messerformen, Messerlängen und Klingendicken zur Verfügung.
Verfügbar sind Messer mit Klingendicken von 0,63 mm, 1,0 mm und 1,5 mm. Das passende Messer wird entsprechend Material, Materialstärke und gewünschter Kontur ausgewählt.
Für Winkelschnitte und V-Nuten kann die W2-Serie mit einem einstellbaren V-Schnittwerkzeug mit 40-mm-Schaft ausgestattet werden.
Der Schneidwinkel kann auf 0°, 15°, 22,5°, 30° oder 45° eingestellt werden. Dadurch lassen sich unterschiedliche Winkel- und V-Schnitte mit demselben Werkzeug ausführen.
Das Werkzeug ist für Materialstärken bis 13 mm ausgelegt und kann unter anderem bei Schaumstoffplatten, Wellpappe und Verbundplatten eingesetzt werden.
Die Werkzeugspitze liegt im Rotationszentrum. Dadurch ist keine zusätzliche Offset-Einstellung der Werkzeugspitze erforderlich.
Das V-Schnittwerkzeug kann in der Werkzeugdatenbank der Maschinensoftware hinterlegt werden. Dadurch stehen die gespeicherten Werkzeugdaten für weitere Aufträge direkt zur Verfügung und müssen nicht jedes Mal neu eingegeben werden.
Für Karton und Wellpappe kann die W2-Serie mit einem Falzrad ausgestattet werden. Damit werden Falzlinien in das Material eingebracht, ohne die Platte vollständig zu durchtrennen.
So können Verpackungen und Faltteile anschließend sauber entlang der vorbereiteten Linien gebogen werden.
Für die Frässpindel stehen zusätzliche ISO30-Werkzeughalter mit ER32-Spannzangenaufnahme zur Verfügung.
Die Werkzeughalter sind in verschiedenen Längen erhältlich. Dadurch kann die Werkzeugaufnahme an Fräserlänge, Bearbeitungstiefe und Werkstückgeometrie angepasst werden.
Zusätzliche Werkzeughalter können mit weiteren Fräsern bestückt, eingemessen und in der Werkzeugdatenbank der Maschinensoftware hinterlegt werden. Dadurch stehen vorbereitete Werkzeuge für unterschiedliche Bearbeitungsaufgaben direkt zur Verfügung.
Die W2-Serie wird durch einen Techniker von cnc-multitool installiert und in Betrieb genommen. Eine Inbetriebnahme ausschließlich durch den Kunden ist nicht vorgesehen.
Vor Ort wird die Maschine aufgestellt, ausgerichtet, angeschlossen und technisch geprüft. Anschließend werden Maschinensteuerung, Achsen, Frässpindel, Werkzeugwechsler, Oszillationswerkzeug, Vakuumsystem und Sicherheitseinrichtungen kontrolliert und getestet.
In Ilmenau bieten wir ein Software- und Maschinentraining für die W2-Serie an.
Dabei werden die Bedienung der Maschine, die Maschinensoftware, Werkzeugwechsel, Werkzeugdatenbank und der Ablauf vom vorbereiteten Maschinenprogramm bis zur Bearbeitung vermittelt.
Zusätzlich bieten wir in Ilmenau Anwendungstechnik für konkrete Bearbeitungsaufgaben an.
Dabei können Materialien, Fräser, Messer, Bearbeitungsstrategien und Parameter gemeinsam an der W2-Serie getestet und abgestimmt werden.
Ja. Die Installation und Inbetriebnahme durch einen Techniker von cnc-multitool ist erforderlich. Eine Inbetriebnahme ausschließlich durch den Kunden ist nicht vorgesehen.
Ja. Eine vorhandene geeignete Absauganlage kann an die Absaughaube der W2-Serie angeschlossen werden. Alternativ ist eine Zyklonenabsaugung mit Feinstofffilter erhältlich.
Ja. Eigene Fräser und Messer können verwendet werden, sofern sie zu den Werkzeugaufnahmen und technischen Anforderungen der W2-Serie passen.
Die W2-Serie verarbeitet Schaumstoffe, Akustikplatten, Kunststoffplatten, Holz und Holzwerkstoffe, Verbundplatten sowie flexible Materialien.
Nein. Metalle wie Aluminium, Stahl oder Edelstahl werden auf der W2-Serie nicht bearbeitet.
Ja. Die W2-Serie kombiniert eine 3-Achs-CNC-Fräsmaschine mit einem CNC-Messerschneider und kann beide Verfahren auf einer Maschine ausführen.
Ja. Fräs- und Schneidbearbeitungen können innerhalb desselben Maschinenprogramms ausgeführt werden, ohne das Werkstück umzuspannen.
Bei der 2,5-Achs-Bearbeitung bewegen sich X und Y gleichzeitig, während die Z-Achse die Bearbeitungstiefe zustellt.
Ja. Bei der 3-Achs-Bearbeitung bewegen sich X, Y und Z gleichzeitig und ermöglichen räumliche Konturen und Freiformflächen.
Ja. Mit einer geeigneten 3D-CAM-Software können Freiformflächen und dreidimensionale Geometrien gefräst werden.
Je nach Material und eingesetztem Messer können Platten bis zu 120 mm Materialstärke in einem Arbeitsgang geschnitten werden.
Es stehen Messer mit unterschiedlichen Längen, Formen und Klingendicken zur Verfügung, abgestimmt auf Materialstärke und Kontur.
Verfügbar sind Messer mit 0,63 mm, 1,0 mm und 1,5 mm Klingendicke.
Das pneumatische Oszillationswerkzeug arbeitet mit bis zu 10.000 Hüben pro Minute bei einem Hub von etwa 10 mm.
Der Materialniederhalter hält das Material direkt am Messer auf dem Tisch. Dafür muss die Messerlänge zur Materialstärke passen.
Ja. Mit dem einstellbaren V-Schnittwerkzeug können V-Nuten und Winkelschnitte in Materialien bis 13 mm Stärke hergestellt werden.
Das V-Schnittwerkzeug kann auf 0°, 15°, 22,5°, 30° oder 45° eingestellt werden.
Ja. Mit einem Falzrad können Falzlinien in Karton und Wellpappe eingebracht werden, ohne das Material vollständig zu durchtrennen.
Die W2-Serie verfügt über einen Vakuumtisch mit separat manuell schaltbaren Vakuumbereichen sowie T-Nuten zur mechanischen Spannung.
Bei luftdurchlässigen Materialien wie PET-Platten, Mineralwolle oder Stoff kann die Oberfläche mit Vakuumfolie abgedeckt werden.
Die gesamte Tischoberfläche wird direkt auf der jeweiligen Maschine gefräst, damit sie exakt plan zur Frässpindel ausgerichtet ist.
Beide Modelle bieten den gleichen Funktionsumfang. Die W2-2516F hat 2.500 × 1.600 mm, die W2-3020F 3.000 × 2.000 mm Aufspannfläche.
Beide Modelle verfügen über eine Portalhöhe von 300 mm.
Der Verfahrweg der Z-Achse beträgt bei beiden Modellen 350 mm.
Die W2-Serie verfügt über eine luftgekühlte 9-kW-Frässpindel mit bis zu 24.000 U/min.
Die Frässpindel verwendet ISO30-Werkzeughalter mit ER32-Spannzangenaufnahme.
Mit den passenden ER32-Spannzangen können Fräserschäfte bis maximal 20 mm aufgenommen werden.
Der automatische Werkzeugwechsler verfügt über zehn Werkzeugplätze.
Nein. Eingemessene Werkzeuge werden in der Werkzeugdatenbank der Maschinensoftware gespeichert und stehen auch für Folgeaufträge zur Verfügung.
Frässpindel und Messer laufen auf zwei separaten Schlitten und werden pneumatisch in die jeweilige Arbeitsposition gefahren.
Die Frässpindel legt den verwendeten Fräser automatisch im Werkzeugmagazin ab, anschließend wird das Messer in Arbeitsposition gebracht und die Bearbeitung fortgesetzt.
Die Achsen sind für bis zu 40 m/min ausgelegt; in der Maschinensteuerung ist die maximale Geschwindigkeit auf 20 m/min begrenzt.
Der Fräsvorschub hängt von Material, Fräser, Frästiefe und Werkzeuglänge ab und wird für die jeweilige Bearbeitung festgelegt.
Die Schnittgeschwindigkeit hängt von Material, Materialstärke, Messerlänge und Kontur ab; PE-Schaum kann je nach Aufgabe etwa 6–8 m/min erreichen.
Für 2D-Zeichnungen können Programme wie AutoCAD verwendet werden; für 3D-Geometrien beispielsweise SolidWorks oder Autodesk Fusion.
Für 2D-Zeichnungen werden üblicherweise DXF oder DWG verwendet, 3D-Modelle meist als STP und Freiformen häufig als STL exportiert.
Für typische 2,5-Achs-Bearbeitungen und die Programmierung des Messers kann eine CAM-Software wie VCarve Pro verwendet werden.
Für 3-Achs-Bearbeitungen wird eine 3D-CAM-Software wie SolidCAM oder Autodesk Fusion benötigt.
Der Postprozessor erzeugt aus den in der CAM-Software berechneten Werkzeugwegen das Maschinenprogramm für die W2-Serie.
Ja. In Ilmenau bieten wir Softwaretraining und Maschinentraining für die W2-Serie an.
Ja. In Ilmenau können Materialien, Werkzeuge, Bearbeitungsstrategien und Parameter gemeinsam an konkreten Aufgaben getestet werden.
Für die W2-Serie ist ein Druckluftanschluss mit 8 bar erforderlich; das Oszillationswerkzeug arbeitet mit 6 bis 8 bar.
Ein Drucksensor überwacht die Versorgung. Bei zu geringem Druck geht die Maschine in Not-Halt, damit pneumatische Funktionen und Werkzeugwechsel nicht fehlerhaft ausgeführt werden.
Eine Absauganlage gehört nicht zum Lieferumfang, sondern ist optionales Zubehör. Für die Fräsbearbeitung wird eine geeignete Absaugung empfohlen, die an die automatische Absaughaube angeschlossen wird – entweder eine vorhandene Anlage oder die erhältliche Zyklonenabsaugung mit Feinstofffilter.
Die Absaughaube wird auf die Materialhöhe eingestellt und hält diese Position unabhängig von der Bewegung der Z-Achse automatisch bei.
Für die W2-Serie sind unter anderem Schutzzaun mit Sicherheitstür und Sicherheits-Lichtschranke erhältlich.
Ja. Eine Sicherheits-Lichtschranke ermöglicht einen offenen Zugang und stoppt die Maschine bei Unterbrechung des Schutzfelds.
Die automatische Zentralschmierung versorgt die relevanten Schmierstellen selbstständig; die Schmierintervalle werden individuell im Schmiercomputer gespeichert.
Zum Lieferumfang gehören unter anderem Maschine, 9-kW-Spindel, 10-fach Werkzeugwechsler, Oszillationswerkzeug, Vakuumtisch, Vakuumpumpe, Steuerung, Maschinencomputer und Maschinensoftware.
Ja. Zum Lieferumfang gehören 10 ISO30-Werkzeughalter und ein ER32-Spannzangensatz.
Nein. Fräser und Messer werden passend zu Material und Bearbeitungsaufgabe ausgewählt und als zusätzliche Ausstattung zusammengestellt.
Zusätzliche ISO30-Werkzeughalter mit ER32-Spannzangenaufnahme sind in verschiedenen Längen erhältlich und können vorbereitet in der Werkzeugdatenbank hinterlegt werden.
Unser technisches Team unterstützt per Telefon oder E-Mail bei Problemen mit Maschinensoftware, Steuerung, Sensorik, Elektrik und Mechanik.
Ja. Bei Softwareproblemen kann sich unser Techniker per TeamViewer auf den Maschinencomputer aufschalten und Einstellungen und Abläufe prüfen.
Ja. Benötigte Ersatz- und Verschleißteile können direkt über cnc-multitool bezogen und kurzfristig versendet werden.
Erleben Sie die W2-Serie bei einer Vorführung in Ilmenau und sehen Sie Fräsen und Schneiden auf einer Maschine im praktischen Einsatz.
Besprechen Sie mit uns Ihre Materialien, Plattenformate, Werkstücke und Produktionsaufgaben. Gemeinsam klären wir, welche Maschinengröße, Werkzeuge und Ausstattung für Ihre Produktion erforderlich sind.
Dabei können wir auch die passende Absaugung, Sicherheitstechnik, CAM-Software sowie Fräser- und Messerausstattung für Ihren Einsatz abstimmen.
Vorführung anfragenErgänzen Sie Ihre W2-Serie mit passender Software, Absaugtechnik, Werkzeugen und weiteren Maschinen für Ihre Produktion. Hier finden Sie Lösungen für Fräsen, Schneiden und weitere Produktionsschritte.